Alexandra Wiedermann

                                                   Heilmassage & Cranio Sacrale Körperarbeit

Informationen zu den Anwendungen

Cranio Sacrale Körperarbeit

Cranio Sacrale Körperarbeit findet ihren Ursprung in der Osteopathie. Spezielle Berührungen an diversen Körperstellen z.B. an Schädel (cranium) und Kreuzbein (os sacrum) lösen tiefliegende Blockaden. Diese sensible Körperarbeit  bringt Menschen mittels Berührung, Eigenwahrnehmung und Gespräch in Kontakt mit ihrem einzigartigen Potential. Dieses lässt Menschen ihren Wesenskern spüren, ermöglicht die Entfaltung ihrer Begabungen und drückt sich durch eine freudige, kreative Lebensgestaltung und gelingende Beziehungen aus. Eine Grundlage dieser Körperarbeit ist der salutogenetische Ansatz, der das Augenmerk nicht auf Krankheit und Symptome legt, sondern auf die Fähigkeit des Menschen, aus sich selbst heraus gesund zu sein und zu werden. Die eigenen Sinne, die berührenden Hände, die Sprache und die liebevolle Wertschätzung für das, was im Jetzt ist, sind die Instrumente der Praktikerin.

Heilmassage

Die Massage ist wohl eine der ältesten Heilkünste und gilt auch als Urform der Behandlung verschiedenster Erkrankungen. Jeder wendet sie vielfach intuitiv an: schmerzhafte Körperbereiche werden gehalten, gedrückt oder mit der Hand gestrichen, um eine Linderung der Beschwerden zu erreichen. Schon lange vor unserer Zeitrechnung wurden Massagen in den unterschiedlichsten Kulturen angewandt. Heute hat die Massage ihren festen Platz in der Medizin und dient sowohl der Prävention als auch der Therapie verschiedenster Erkrankungen. Die moderne Massage zeichnet sich durch eine große Vielfalt an Therapiemethoden aus, die eng mit dem Wissen über die Funktion des menschlichen Körpers verbunden sind. 

Lymphdrainage

Die Lymphgefäße des Körpers transportieren Flüssigkeit aus dem Gewebe in einem eigenen Kreislauf Richtung Herz. Die Lymphknoten als Filterstationen reinigen die Lymphe und befreien sie von Fremd- und Schadstoffen. Die Lymphe hat somit die Aufgabe, den Organismus zu entwässern, zu entstauen und zu entschlacken. Darüber hinaus ist das Lymphsystem Träger des Abwehrsystems des Menschen: die lymphatischen Organe produzieren Lymphozyten (weiße Blutkörperchen), die zunächst mit dem Lymphstrom transportiert werden. Die Manuelle Lymphdrainage aktiviert das gesamte Lymphsystem und den Lymphstrom und bewirkt damit eine allgemeine Regeneration und Stärkung des Immunsystems. Vorrangig zur Therapie diverser Ödemformen eingesetzt, dient sie ebenso erfolgreich der Behandlung von Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Stresszuständen und ästhetisch-kosmetischen Problemen (Akne, Tränensäcke, Cellulite). 

Bindegewebsmassage

Die Bindegewebsmassage nach Dicke ist eine Reflexzonen-massage, deren Ziel ein Spannungsausgleich im subkutanen Bindegewebe ist. Durch eine spezielle Strichtechnik in der Haut kommt es zu Reizungen der Nervenenden und damit, entsprechend den jeweiligen Wirbelsäulensegmenten, zu einer reflektorischen Beeinflussung innerer Organe. Ihre eigentliche Wirkung entfaltet die Bindegewebsmassage im vegetativen Nervensystem, wo sie bei gezielter Anwendung auf Sympathikus und Parasympathikus einwirkt und eine Umstimmung der vegetativen Reaktionslage erreichen kann. Die Technik der Bindegewebsmassage eignet sich daher sowohl als eigenständige Behandlungsform, als auch zur Ergänzung anderer reflektorischer Massagetechniken. 

Segmentmassage

Die Manuelle Segmenttherapie ist ein neuraltherapeutisches Verfahren, das sich vorwiegend mit visceral (die Organe betreffend) bedingten Körperdeckenveränderungen befasst. Mit Hilfe eines besonderen Tastbefundes können Veränderungen an der Körperdecke erkannt, gedeutet und exakt zugeordnet werden. Solche Veränderungen an der Oberhaut und dem Bindegewebe lassen Rückschlüsse auf das ganze Segment zu. Ein Segment ist ein vom gleichen Rückenmarksnerv versorgtes Gebiet, bestehend aus Haut, Muskulatur, Nerven, Gefäßen, Knochen und Organen. Der Reiz auf innere Organe erfolgt durch die strenge Zuordnung dieser Körperstrukturen auf das jeweilige Rückenmarkssegment. Als therapeutischer Reiz wird er durch eine spezielle Grifftechnik gesetzt, mit deren Hilfe Schmerzzustände, Schmerzempfindlichkeiten und Spannungsänderungen sowohl der Haut, als auch der Muskulatur erkannt und behandelt werden können. 

Akupunktmassage (APM)

Die Akupunktmassage verbindet dreitausend Jahre altes ostasiatisches Wissen mit modernen wissenschaftlichen Heilmethoden. Spätestens seit der Anerkennung der Akupunktur als Heilmethode ist die Akupunktmassage ebenfalls als fundierte Behandlungsmethode akzeptiert. Während bei der Akupunktur Punkte gestochen werden, behandelt die APM den ganzen Meridian durch einen oberflächlichen Hautreiz. Die APM wirkt regulierend auf den Organismus, fördert seine Regeneration und dient der Aufrechterhaltung der Gesundheit. Sie charakterisiert sich besonders durch eine rasche, durchgreifende und sehr unmittelbare Wirkung. 


Fußreflexzonenmassage

"Hominis imago in pedibus - Das Bild des Menschen ist in seinen Füßen"

Die Reflexzonen an den Füßen stellen den gesamten Körper mit all seinen Organen und Körperteilen dar. Nach Auffassung der Fußreflexzonenmassage nach Hanne Marquardt spiegelt sich in den Füßen das Abbild des gesamten Menschen – körperlich, seelisch und geistig. Die Projektionen von Körperteilen und inneren Organen auf die Körperoberfläche lassen sich als exakt umschriebene Hautareale erfassen. Damit haben FußreflextherapeutInnen ein Instrument in der Hand, mit dem sie nicht nur Störungen und Schwachstellen im Organismus erkennen, sondern diese durch eine gezielte Reflexzonenmassage positiv beeinflussen können. 

 

Behandlung von myofascialen Läsionsketten

Der Begriff Myofaszie beschreibt die Einheit eines Muskels mit den ihn umgebenden und durchziehenden faszialen (bindegewebigen) Strukturen.  Durch den Kraftfluss im Körper entstehen fasziale Züge, die in bestimmten Richtungen weite Strecken des gesamten Körpers durchziehen. So gibt es zum Beispiel fasziale Verbindungen von den Zehen bis zum Kopf oder von den Fingern bis zur Halswirbelsäule.

 Sind den TherapeutInnen diese Linien bekannt, ergeben sich viele neue Therapieansätze.

Tiefenmassage nach Marnitz

Der Arzt Dr. Harry Marnitz fand heraus, dass die wirksame Beeinflussung eines primären Erkrankungsgebietes nur dann möglich ist, wenn vorher bestimmte, "korrespondierende" Zonen aufgesucht werden. Diese Zonen nannte er "Schlüsselzonen", weil sie den Weg zu einer zielführenden Therapie eröffnen. Das Wissen um diese Schlüsselzonen und um die reflektorischen Zusammenhänge ermöglicht eine wesentliche Erweiterung des Wirkungsgrades der Massage. Nicht nur einzelne schmerzende Stellen werden behandelt, sondern es werden gezielt Ursachen und Zusammenhänge im Bewegungsapparat aufgespürt, ertastet und gelöst. Speziell bei tiefsitzenden Störungen, orthopädischen Problemen oder langanhaltenden Beschwerden kann diese Behandlungstechnik Erfolge verzeichnen. 

Triggerpunkt Technik

Diese Behandlungstechnik ist in den 1990er Jahren in Europa aufgekommen und erfreut sich zunehmender Beliebtheit unter TherapeutInnen und ÄrztInnen. Zu den häufigsten chronischen und akuten Beschwerdebildern am Bewegungsapparat gehören myofasziale Dysfunktionen.  Mit der Schmerzpunkt-Therapie können diese effizient und nachhaltig behandelt werden.

Hot Stone Massage

Die "Hot Stone Massage" findet ihren Ursprung auf Hawai und heißt auf hawaiianisch "Pohaku Wai Ola" (Fels/Stein, Wasser, Leben/Gesundheit). Die Hawaiianer haben diese Therapieform zu körperlichen und seelischen Heilzwecken eingesetzt. Die heissen Basaltsteine lockern die Muskulatur, fördern die Durchblutung und berühren unsere Seele. Die Wohlfühl-Massage wirkt ausgleichend, entspannend und hat eine stressabbauende Wirkung.

K-Taping

Mit Hilfe der Tapes werden funktionelle Klebeverbände angelegt, die Gelenke unterstützen, den Lymphfluss aktivieren und gleichzeitig deren normalen Bewegungsumfang erhalten.

Motopädagogik (psychomotorische Entwicklungsbegleitung)

Motopädagogik, auch psychomotorische Entwicklungsbegleitung genannt, ist ein ganzheitliches und lebensabschnitt-übergreifendes Konzept, das sich mit der Bedeutung der Bewegung für die Entwicklung der Persönlichkeit beschäftigt. Die Motopädagogin orientiert sich an den individuellen Stärken des Einzelnen. Sie will Menschen jeden Lebensalters Beziehung, Raum, Zeit und Angebote zur Verfügung stellen und dadurch den individuellen Entwicklungsprozess begleiten und unterstützen.